In diesem Bereich findest du Informationen über das Königreich Yarath einschließlich der Landkarte, sowie eine Übersicht über die Geografie, die bedeutendsten Regionen und die Nachbarvölker. Eine wichtige Rolle für die Geschichte der fünf Schlüssel spielt die Grafschaft Yul im Süden. Ihr ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Das Königreich Yarath wurde vor etwa 2000 Jahren von Torin dan Svensgal gegründet, der damit das Jahrtausend der Schatten beendete. Es besteht neben der Hauptstadt Calendor aus den drei großen Herzogtümern Velron, Rambun und Pellin und fünf kleineren Grafschaften.
Im Norden wird Das Königreich durch das Vagelmeer und die unwirtliche nördliche Öde begrenzt, im Westen bildet das hoch aufragende Esthara-Gebirge eine natürliche Barriere. Das Gebiet im Osten ist von anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen größtenteils verwüstet. Im Süden leben die Elfen im ausgedehnten Waldgebiet von Kuma Raghin. Seit der Krönung des neuen Königs Morul hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Völkern wieder deutlich abgekühlt, so dass es häufig zu Grenzscharmützeln kommt.
Während das Kernland zwischen Shyras, Lyghon und Calendor gut erschlossen und relativ dicht besiedelt ist, gibt es in den Randbezirken noch unzugängliche Sumpf- und Gebirgsregionen und alte, magische Yirkawälder, die nach dem Aberglauben der einfachen Landbevölkerung unvorsichtige Wanderer ins Verderben locken sollen. Besonders gefürchtet ist das Alab'Kadir-Gebirge im Südosten, in dem der Legende nach Drachen und andere Ungeheuer hausen.


Bis zu den Drachenkriegen war ein großer Teil der weiten Ebenen südlich des Alab'Kadir grün und fruchtbar. Nun erstreckt sich auf dem Gebiet des einst mächtigen Königreichs Theras eine riesige Sandwüste. Im Norden gibt es nur einige Oasen und wenige feste Siedlungen, weiter südlich mehrere große Handelsstädte der Bedua.

Seit dem großen Krieg gegen die Ostlande vor etwa 500 Jahren ist das einstige Königreich des Ostens zerfallen und politisch bedeutungslos. Mehr als ein Dutzend kleinerer Lokalfürsten ringt dort um Einfluss und zermürbt sich in endlosen Kriegen, was einen großen Teil der zivilen Bevölkerung zu einer ständigen Flucht zwingt.

Der geheimnisvolle Wald im Süden ist für Menschen ein Tabu, denn die Elfen dulden keine Eindringlinge in ihr Reich. Wer sich in den Schatten der Bäume wagt, oder gar welche davon fällt, verschwindet für immer. Dementsprechend wenig ist über das Volk der Elfen bekannt, das nur zu den großen Beduastädten an der Südstraße gelegentliche Kontakte unterhält.

Im weitläufigen Grasland zwischen Yarath und dem Esthara-Gebirge gibt es keine festen Siedlungen, denn der Boden ist für Ackerbau nicht geeignet. Hier leben die Drasken, ein nomadisches Reitervolk, das im Sommer mit seinen Rindern und Pferden hinauf in die Berge zieht.

Der nördliche Teil dieses mächtige Gebirgszuges ist unzugänglich und kaum erforscht. Hier treiben der Legende nach Monster und Unholde ihr Unwesen. Rings um die Quellregion des Elduin liegt Grunvör, das Reich der Zwerge, mit seiner Hauptstadt Dwarn und seinen verzweigten, unterirdischen Höhlensystemen. Weiter im Süden lebt das Reitervolk der Drasken.

Die rauhe Steilküste des Vagelmeeres hat einen besonderen Menschenschlag hervorgebracht. Hier lebt man vor allem vom Fischfang und vom Salzhandel. Bekannt ist die Region vor allem, weil hier vor etwa 2000 Jahren das legendäre Volk der Maqua an Land ging, das Königreich Yarath gründete und die Magie zu den Menschen brachte.

Das dünnbesiedelte Land zwischen Kuma Raghin und dem Fluss Areon ist durchzogen von einem Netz kleiner Seen und Flussarme, die ein regelrechtes Labyrinth bilden. In dieser abgelegenen, vom Königreich vergessenen Gegend leben die Menschen weitgehend autark von Fischfang und Muschelzucht.

Die unbesiedelte Region an der Grenze des Herzogtums Velron besteht zum größten Teil aus einer unwirtlichen Steinwüste. Eisige Nordwinde im Winter und Staubstürme im Sommer prägen das Wetter. Abgesehen von spärlicher Vegetation gibt es hier kaum Leben.
Weithin sichtbar ragt der Drachenberg aus der Ebene empor, ein schlafender Vulkan, der auch Berg der fliegenden Feuer genannt wird.