Als ich mich dazu entschied, eine eigene Webseite zu erstellen, war ziemlich schnell klar, dass dabei das Projekt im Vordergrund stehen sollte. Trotzdem komme ich wohl nicht ganz darum herum, auch in bisschen über mich selbst zu erzählen. Nun, ich wurde vor vielen Jahren im schönen Westfalen geboren. In Wahrheit interessiert es natürlich niemanden, wann und wo genau, und es spielt auch keine Rolle.
Ich war schon als Kind eine echte Leseratte und habe jedes Buch verschlungen, das ich in die Finger kriegen konnte. Ich liebte es, in fremde Welten einzutauchen und mir abends im Bett eigene spannende Abenteuer auszudenken. Meine Begeisterung für die Fantasy entdeckte ich, als ich über den Herrn der Ringe stolperte. Ich habe die drei Bücher verschlungen und nur bedauert, dass sie zu schnell zu Ende waren.
Nach und nach kamen weitere Klassiker dazu, die Shannara-Chroniken, Das Rad der Zeit, aber auch Science Fiction Highlights wie Dune, die mich inspiriert und meine Vorstellungen von einer guten Geschichte geprägt haben. Und irgendwann während meines Studiums hatte ich dann die Idee, selbst ein Buch zu schreiben. Ehrlicherweise hatte ich damals nicht die geringste Ahnung, wie man das eigentlich macht, und dementsprechend sahen die ersten Versuche auch aus.
Inzwischen habe ich in Sachen Schreibhandwerk dazugelernt und vor einigen Jahren beschlossen, das Projekt epische Fantasy noch einmal komplett neu zu starten. Im Sommer 2026 möchte ich die ersten Bände veröffentlichen. Wenn ich nicht schreibe, unterrichte ich Deutsch als Zweitsprache oder widme mich meinem Lieblingshobby: meinem Garten.
Wie sich herausgestellt hat, gibt es einige überraschende Parallelen zwischen meiner Vorstellung vom Gärtnern und meiner Art zu schreiben. Ich habe für beides einen groben Plan, eine Idee, wie es einmal aussehen könnte, und ein Ziel. Aber gleichzeitig mag ich das natürliche Wachstum, nichts ist mit dem Lineal gezogen, nichts bis ins Detail vorgeplottet. Garten und Geschichten entwickeln sich, und ich gebe ihnen gern Raum für Wildwuchs und lasse mich überraschen, was dabei von selbst entsteht. Manche Pflanzen entwickeln sich anders als gedacht, manche Kapitel auch. Am Ende muss man sich entscheiden, was davon man hegt und pflegt, und was man wieder ausreißt oder jedenfalls zurückschneidet.
Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass alle Dinge einen Sinn haben. Ich möchte verstehen, warum meine Völker und ihre Kulturen, aber auch meine Charaktere, sich so und nicht anders entwickeln. Eine eigene Welt erschaffen und eine Geschichte erzählen, die darin spielt, sind zwei Aspekte, die sich gegenseitig befruchten und ergänzen. Das Buch der fünf Schlüssel hat bereits ein geplantes Ende. Aber ob es wirklich genaus so kommen wird, und was auf dem Weg dahin noch alles geschieht, das ist auch für mich noch nicht abschließend klar.
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