Die Völker

Im Buch der fünf Schlüssel gibt es unterschiedliche Völker, die hier kurz vorgestellt werden. Sobald sie relevant werden, wird es weitere Informationen dazu geben.

Bedua

Das Volk der Bedua lebt südlich des Alab'Kadir-Gebirges. Es handelt sich um die Nachfahren des Königreichs Theras, das vor tausend Jahren von einer Armee der Menschen unter Führung der dunklen Königin Helia vernichtet wurde. Während entlang der Südstraße einige wohlhabende Handelsmetropolen entstanden sind, lebt der größte Teil der Bedua in einer traditionellen Stammeskultur, teils nomadisch, teils in festen Felssiedlungen.

Theras war berühmt für seine Gelehrten, seine große Bibliothek und Generationen von herausragenden Zauberern. Angeblich beherrschten sie auch die Zeit- und Schattenmagie, ein Wissen, das heute verloren ist. Seit der Handel durch die Berge mit dem Friedensabkommen von Baragin zum Erliegen kam, gibt es nur noch wenige Handelskontakte, die größtenteils über Mittelsmänner abgewickelt werden. Über die Kultur und die Fähigkeiten der heutigen Wüstenbewohner ist deshalb im Norden nur wenig bekannt.

Drachen

Seit tausend Jahren wurde in Yarath kein Drache mehr gesehen. Obwohl die Drachenkriege historisch gut belegt sind, gelten sie deshalb bei den meisten Menschen als mystische Wesen aus alten Legenden, mit denen man Kinder erschreckt. Der Überlieferung nach schlafen auch heute noch Drachen im Alab'Kadir-Gebirge, doch niemand setzt je einen Fuß in die verbotenen Berge, so dass auch niemand die Wahrheit dieser Behauptung bestätigen kann.

Einig ist man sich zumindest darüber, dass Drachen magische Wesen sind, die nicht nur fliegen, sondern auch Feuer spucken können. Im Kampf verbreiten sie Angst und Schrecken unter ihren Feinden. Sie werden im Vergleich zu Menschen ungeheuer alt und oft größer als ein Baum.

Drasken

Die Reiter der Weststeppen sind Menschen, bilden jedoch ein unabhängiges Volk, das nicht zum Königreich Yarath gehört. Sie haben eine eigene Sprache und Kultur und sind in losen Sippen organisiert, die im Winter mit ihren Herden durch die Steppen östlich des Esthara ziehen, und im Sommer hinauf zu den Hochweiden in den Bergen wandern.

Die Drasken haben keine besonderen magischen Fähigkeiten, sind aber wegen der Wendigkeit ihrer schnellen und ausdauernden Pferde, ihrer Unerschrockenheit und ihrer überragenden Schießkunst mit dem Bogen bei ihren Feinden gefürchtet.

Elfen

Unzählige Gerüchte ranken sich um das geheimnisvolle Volk der Elfen im Süden, aber die Wahrheit kennen die wenigsten, denn die Waldhexen, wie sie auch genannt werden, schotten sich ab und dulden keine menschlichen Eindringlinge in ihr Reich. Es wird erzählt, dass Elfen hoch oben in den Baumkronen leben und sogar ganze Städte dort bauen. Regiert werden sie von einer Königin, und auch sonst geben die Frauen in der Gesellschaft den Ton an.

Seit Jahrhunderten ist das Verhältnis zu den nördlichen Nachbarn angespannt, denn die Bewohner der großen Waldes haben ein besonderes Verhältnis zu Bäumen. Lebendes Holz zu schlagen oder es gar zu verbrennen, ist für sie ein unvorstellbarer Frevel.

Die Menschen hingegen fürchten die magischen Fähigkeiten, die vor allem bei Elfenfrauen stark ausgeprägt sind. Angeblich können sie nicht nur in die Zukunft sehen, sondern auch die Gedanken anderer Lebewesen kontrollieren. So können sie arglose Männer willenlos machen und verkslaven.

Imharil

Eine halb durchscheinende Frauengestalt in langen weißen Gewändern in einem Wald

Die Imharil, in manchen alten Geschichten auch Feen genannt, sind ein geheimnisvolles Waldvolk. Sie kommen ausschließlich in alten, magischen Yirkawäldern vor. Sie werden so selten in ihrer menschlichen Gestalt gesehen, dass manche sie für Wesen aus Legenden halten, die nicht wirklich existieren.

Imharil gelten als schön, aber gefährlich. Sie sind magische Wesen, die ihre Gestalt ändern können. Angeblich locken sie unvorsichtige Menschen in die Schattenwelt, aus der es kein Zurück gibt.

Menschen

Ausführliche Informationen über das Volk der Menschen im Königreich Yarath befinden sich auf folgenden Seiten:
Geografie, Bewohner, Kultur, Grafschaft Yul

Rhuni

Streng genommen handelt es sich bei den Rhuni nicht um ein Volk, sondern um eine Sammelbezeichnung für Flüchtlinge aus verschiedenen Regionen der Ostlande. Anhaltende Kämpfe zwischen verfeindeten Milizen und Regionalfürsten haben weite Teile ihrer Heimat unbewohnbar gemacht und sie von dort vertrieben. Ohne Landbesitz befinden sie sich auf einer ständigen Wanderschaft und leben von Handel und diversen Dienstleistungen. und dem Verbreiten von Nachrichten aus anderen Teilen der Welt.

Rhuni sind in Clans organisiert und leben nach ihrem eigenen Ehrenkodex. Bei der königlichen Armee sind sie nicht immer gern gesehen, denn sie gelten als Unruhestifter. Von der Bevölkerung in den Dörfern werden sie jedoch zumindest zeitweise geduldet, denn sie bringen in ihren Wagen auch Waren und Nachrichten aus anderen Teilen der Welt.

Rhuni verfügen nicht über nennenswerte magische Fähigkeiten, wissen sich aber ihrer Haut zu wehren.

Zwerge

Portrait eines Zwergs mit Rüstung, geflochtenem Bart und bernsteingelben Augen.

Die Zwerge sind ein sehr altes Händlervolk, das in weit verzweigten Bergfestungen und teilweise unterirdischen Höhlenstädten im zentralen Teil des Esthara-Gebirges lebt. In der Hauptstadt Dwarn regiert an Stelle eines Königs ein Handelsrat, dem Vertreter der wohlhabendsten und einflussreichsten Familienclans angehören.

Über lange Zeit pflegten Menschen und Zwerge gute Beziehungen. Das Zwergenreich Grunvör ist die wichtigste Quelle für Metalle und Metallwaren, aber auch Glas, Feuerstein und anderen Mineralien. In letzter Zeit kommt es jedoch verstärkt zu politischen Spannungen. Gerüchten zufolge plant König Morul einen Feldzug gegen Grunvör.

Die Magie der Zwerge ist ein streng gehütetes Geheimnis. Bekannt ist lediglich, dass sie vor allem auf Metalle, Stein und Glas wirkt. Sie sind außerdem hervorragende Waffenschmiede, Alchemisten und Meister im Bau von Kriegsmaschinen.